Tuesday, September 27, 2005

Nachtrag: New Orleans

"BushVacation"

Der Kapitalismus zerstört die Demokratie

In einer Demokratie, so heißt es, regiert das Volk indem es eine Regierung wählt, welche dann Gesetze beschließt, die dem Wohle des Volkes dienen.

Aber in einer Demokratie, in der gleichzeitig die Wirtschaftsform des Kapitalismus dazu kommt, wird dieser Grundgedanke der Demokratie zerstört. Jedenfalls können wir derzeit alle sehen oder gar am eigenen Leibe spühren, wie uns der Kapitalismus "den Boden unter den Füßen wegreißt". Die dereinzt so hoch gerühmte Globalisierung trägt dabei natürlich auch ihren Teil bei.

Es ist wieder mal diese "Schein"-Demokratie die sich hier deutlich zeigt.
Da werden Wahlversprechen gegeben wie "wir senken die Arbeitslosigkeit, indem wir neue Arbeitsplätze schaffen" und ein großer Teil der Bevölkerung scheint den Parteien dies zu glauben. Viele scheinen tatsächlich daran zu glauben, dass die Regierung Einfluss darauf habe Arbeitsplätze zu schaffen! Da heißt es vielleicht, mithilfe von Subventionen. Die Regierung würde den Firmen Gelder anbieten und hofft dabei dann, dass dieses Geld reinvestiert wird und neue Arbeistplätze geschaffen werden. Aber wer kann uns versichern, dass dieses Verfahren wirklich funktioniert?? Liegt es nicht viel näher, dass die geldgierigen Firmenchefs und die Aktienanleger, das Geld dankend annehmen, aber hinterher dennoch weiterhin Stellen streichen?
Es sind nicht die Regierungen die die Arbeitsplätze schaffen, es sind die Firmen, die Großkonzerne und die denken nur an den eigenen Profit!
Was die Arbeitsplätze angeht sind jedoch im Besonderen die Aktionäre das Problem. Aktionäre wollen den schnellen Gewinn, sie wollen das ihre Aktion schnell steigen... und wie können dies die Firmen erreichen? Leider funktioniert das am Besten indem sie Stellen streichen. Die Firmen steigern ihren Profit, indem sie möglichst viele Ausgaben einspahren und das geht eben am Besten indem sie Arbeitsplätze wegrationalisieren!!
Und da sehen wir das Dilemma schon ganz deutlich: Die Regierungen verlieren immer mehr an Macht, Macht die nämlich die Wirtschaft dazugewinnt!!
Heute sind wir schon soweit, dass Firmen den Regierungen die Gesetze vorschreiben und nicht die Regierungen den Firmen!! Denn wenn eine Regierung nicht richtig "pariert", dann wandern die Firmen einfach in ein anderes Land ab, wo sie "bessere Bedingungen" haben.
Und wer ist dabei mal wieder der Verlierer? Natürlich der Normalbürger! Da werden unsere Rechte (Arbeitnehmerrechte) immer weiter beschnitten, da wird versucht uns längere Arbeitszeiten für den gleichen Lohn unterzujubeln...
Im Endeffekt werden da die Bürger von den Firmen geradezu ausgenutzt... wir sollen die beste Leistung bringen, aber bitte für möglichst wenig Geld... und das alles nur, damit sich ein paar wenige Leute (Firmenchefs und Aktionäre) daran bereichern können... damit die Leute die eh schon Geld haben noch reicher werden!!

Die Demokratie war als ein möglichst soziales und gerechtes System geplant, doch der Kapitalismus passt in dieses System einfach nicht hinein! Der Kapitalismus zerstört die Demokratie. Der Kapitalismus sorgt dafür, dass sich wenige Leute immer weiter bereichern auf Kosten der ärmeren Bevölkerung, welche dadurch noch ärmer wird.
Die Wirtschaft übernimmt die Macht und diktiert die Gesetze.
Ich finde, da sind wir auf dem falschen Weg... ich finde, das sollte aufgehalten werden bevor es zu spät ist!

Sunday, September 25, 2005

New Orleans

Es ist wirklich verrückt, da hat Amerika nun so viel Geld und schümpft sich eine Weltmacht, aber dann lassen sie ihre eigene Bevölkerung verhungern!

Es ist der Tag an dem Hurrikan "Katrina" über New Orleans hinweg fegt und ein Bild des Elends zurück lässt.
In New Orleans leben viele arme farbige Menschen und es sind genau diese, die Angst um ihr weniges Hab und Gut haben und daher die Stadt nicht verlassen als Hurrikan "Katrina" direkt auf sie zusteuert. Die Regierung von Amerika lässt verkünden, dass sie auf alles vorbereitet seien.
Der Hurrikan kommt, doch die versprochene Hilfe der Regierung bleibt aus. Viel zu lange fehlt es an der Versorgung der Menschen mit Wasser und Essen. Viel zu lange werden die Leichen einfach liegen gelassen. Viel zu lange werden die Menschen dort sich selbst überlassen.
Viel zu spät kommt dann die so nötige Hilfe von der Regierung.
Man hat das Gefühl, als müßten die Menschen im eigenen Land erst betteln und laut werden, bevor sie von der Regierung bekommen was ihnen eigentlich zusteht.

Die Menschen wurden sehr schnell laut, doch selbst ihre "Hilfeschreie" wurden noch beschnitten und vor der Gesamtebevölkerung versucht zu vertuschen.
Ich weiß aus sicheren Quellen, dass sich besonders die Farbigen in New Orleans ungerecht behandelt gefühlt haben. Die Frage des Rassismus wurde laut und deutlich von den Farbigen selbst gestellt.
So wurden in Amerika von Fernsehsendern Farbige live interviewt. Und ein junger Mann hat dabei harrsche Kritik an der Regierung geäußert und gesagt, dass er das Gefühl habe, dass die Hilfe nur so schleppend anläuft weil hauptsächlich arme farbige Menschen um Hilfe bitten. An der Ostküste von Amerika wurde dieser Beitrag, weil er live war, gesendet. Doch an der Westküste, die ja schon in einer anderen Zeitzone liegt, wurde der Beitrag rausgeschnitten.
Ich frage mich, was ist das für eine Demokratie, wenn dort eine solche Zensur in den Medien herrscht?? Wo bleibt da das Grundrecht, dass jeder Mensch seine Meinung äußern darf?? Was steckt dahinter, dass gerade solche Äußerungen, die Kritik an der Regierung beinhalten, herausgeschnitten, zensiert werden???

Nicht minder fassungslos habe ich eine weitere Begebenheit aufgenommen, die sich wärend der Katastrophe in New Orleans abspielte. Bush reiste zwei mal nach New Orleans in das Katastrophengebiet um zu zeigen, wie sehr er sich nun um alles kümmert. Bei einem dieser Besuche wurde er gefilmt wärend hinter ihm Zelte als Notunterkünfte für die Bevölkerung aufgebaut wurden.
Sie werden es nicht glauben, ich konnte es als ich davon hörte selbst nicht fassen, aber als Bush fertig war und wieder abreiste wurden sofort die Zelte wieder abgebaut und mitgenommen. Die arme farbige Bevölkerung wurde einfach so zurück gelassen.
Wie sehr müssen sich die Mensch dort verarscht gefühlt haben? Ich meine, würde jemand so eine Show vor mir abziehen, würde ich es nicht fassen können und mich absolut "verarscht" fühlen.

Man fragt sich immer wieder, wie Mr. Bush wohl nachts noch schlafen kann...

Amerika: bestes Beispiel für den Untergang der Demokratie

Verrückt, dass man gerade das Land benennen muss, welches sich als das Demokratischste in der Welt darzustellen versucht : )
Amerika, das seit jeher "die Demokratie in die Welt bringen" wollte und uns gerade zu letzt im Irak bewiesen hat, dass sie nicht den richtigen Weg gehen.

Ich weiß, es liegt nun alles schon länger zurück, aber nun habe ich diesen Blog erst jetzt und kann daher erst jetzt darüber schreiben.
Nehmen wir die Wahl von Georg Bush zum Präsidenten. Normalerweise wählt das Volk seinen Vertreter, jedenfalls besagen das die Grundsätze der Demokratie...es ist quasi das Herzstück der Demokratie. Aber selbst das bekommen die Amerikaner nicht mal mehr hin!!
Bush hat sich damals selbst an die Macht befördert und zwar in dem er manipuliert hat. Viele Stimmen die an die Demokraten gingen wurden damals bei der Stimmauszählung (welche teilweise natürlich durch Republikaner durchgeführt wurden)einfach nicht mitgezählt oder einfach ein Grund erfunden, sodass die Wahlscheine als ungültig gewertet werden konnten.
Außerdem wurden besonders auch Farbige häufig einfach nicht zur Wahl zugelassen, weil sie z.B. irgendwann in ihrem Leben mal etwas geklaut hatten. In einer Demokratie dürfen auch solche Menschen eigentlich wählen, die irgendwann einmal geklaut haben!
Hinzu kam, dass Bush dafür sorgte, dass selbst Tote für ihn wählten!!
Und in der Wahlnacht hat niemand anderes als sein eigener Cousien, dem ein Fernsehsender in den USA gehört, verkündet, dass Bush der neue Präsident sei. Dies löste leider im Wettbewerbstrubel der Sender aus, dass andere Sender dies plötzlich auch so verkündeten, bis schließlich in ganz Amerika diese Nachricht verbreitet wurde.

Die Amerikaner (jedenfalls die Demokraten) liesen sich das natürlich alles nicht gefallen und gingen auf die Straßen!! Es wurde demonstriert gegen Bush!!!
Aber schon wieder waren die Medien quasi auf Bushs' Seite, denn statt im ganzen Land zu verkünden, dass tausende auf den Straßen demonstrieren, wurde diese Tatsache kleingeredet und es war die Rede von wenigen Leuten.

Und wenn wir uns nun Deutschland dazu angucken. Wir müssen aufpassen, dass Deutschland sich nicht die falschen Vorbilder sucht!! Amerika ist eindeutig das falsche Vorbild und ich spreche wohl für alle, dass die Aktion von Frau Merkel, damals als Amerika in den Krieg mit dem Irak zog und unser Kanzler, Herr Schröder, sich gegen die Krieg aussprach, als da Frau Merkel zu Bush gegangen ist um sich zu "entschuldigen", dass es schlimmer ja wohl nicht geht!! Das war ein absoluter Fehler und die komplett falsche Richtung!! Deutschland ist nicht so pro Amerikanisch wie die CDU, Deutschland ist selbstbewußt und sagt NEIN zum Krieg!!
Ich hoffe, dass auch weiterhin die Kräfte in Deutschland stark genug sind, die Verhindern, dass wir den Amerikanern "in den Arsch kriechen". Wir ziehen unser eigenes Ding durch und wollen eine anständige Demokratie bleiben!!
Wir sollten uns dann schon eher an Frankreich orientieren, die gehen wegen jeder Sache auf die Straße und kämpfen um ihre Bürgerrechte.

Thursday, September 22, 2005

Demokratie mit Hilfe von Blogs

Hier ist er also nun, mein erster Blog.
Ich überlege, soll ich nun auch etwas zu dem ganzen Bloggen schreiben, oder haben da nicht doch schon genug Leute ihren Senf dazu gegeben und ich halte mich hier besser zurück?

Nun, ich kann ja nur einfach kurz erzählen, wie ich dazu gekommen bin einen eigenen Blog zu erstellen.
Früher hieß das ja immer nur "Internettagebuch" und ich fand das alles ziemlich doof. Was geht es die Leute an, was ich so mache.
Aber mitlerweile hat es sich ja weiterentwickelt und es wird auch allgemein über Themen geschrieben, wie z.B. Politik, Wirtschaft,... Weltgeschehen eben...
Und ich muss sagen...diese Blogs sind fast ein Muss, jedenfalls in einer Welt in der sich die großen Industrienationen Demokratien nennen!! Es ist als würde die Bevölkerung mit diesen Blogs ein Sprachrohr bekommen, das längst nötig ist!!!!
Klar, wenn die Bevölkerung was zu sagen hat, soll sie auf die Straße gehen und demonstrieren... aber die Zeiten der großen Demonstrationen scheinen in Deutschland irgendwie ziemlich vorbei zu sein....
nicht zu letzt vielleicht auch weil der Mensch einfach insgesamt träger und fauler geworden ist, was wir ja auch nur diesem ganzen System zu verdanken haben...
...aber gleichzeitig stellt man sich natürlich immer auch wieder die Frage, ob es nicht auch von den Regierungen irgendwo gewollt ist, dass die Leute nicht mehr so viel auf die Straße gehen und ihnen die Möglichkeiten fehlen (ohne Journalistenstatus) ihre Meinung zu äußern. Denn welches Land läßt sich nicht am einfachsten regieren, wenn niemand die Regierung hinterfragt oder Kritik an ihr äußert?
Oder es fehlten vielleicht ganz einfach auch genau diese Blogs hier bisher, in denen man sich verständigen kann und mit denen man überhaupt erst eine Demonstration ins Rollen bringen könnte...
Da finde ich es gut, dass es das Internet gibt und das die Blogs erfunden wurden und nun doch jeder Bürger eigentlich zu Wort kommen kann....
ok, ob das ganze dann auch wirklich von anderen Menschen gelesen wird ist eine andere Frage... aber hauptsache ist, dass überhaupt diese Möglichkeit hier besteht!
Wie ich gelesen habe, schlägt die Blogger-Szene in Amerika bereits große Wellen... sie üben in kleinem Maße Einfluss aus auf die Wirtschaft (Konzerne) und die Politik. Und ich bin unendlich froh darüber! Ich hoffe die Entwicklung wird genau in dieser Richtung weitergehen und das sich ähnliches auch in Deutschland entwickelt.
Der Grundsatz der Demokratie lautet, das Volk habe die Macht.
Doch in der jetzigen Zeit, da haben die bestehenden ich nennen sie mal "schein"-Demokratien und die Wirtschaft (die großen Konzerne) die Macht.... und ich frage mich, wo bleibt da der Mensch? Wo bleiben da die Grundsätze der Demokratie? Derzeit scheinen die normalen Bürger der Demokratien allesamt auf der Strecke zu bleiben...